Zusammenfassung von Die bezifferte Welt

Wie die Logik der Finanzmärkte das Wissen bedroht

Suhrkamp, Mehr

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Die bezifferte Welt Buchzusammenfassung
Ein Staatsdiener verteidigt den Markt gegen seine größten Verfechter – die Neoliberalen.

Bewertung

8 Gesamtbewertung

8 Wichtigkeit

7 Innovationsgrad

8 Stil

Rezension

Der britische Politikwissenschaftler Colin Crouch verteidigt den Markt gegen seine größten Propagandisten: die Neoliberalen. Bei seiner Abrechnung mit der marktradikalen Politik hat er fast ausschließlich Großbritannien im Blick, den europäischen Privatisierungsvorreiter. Es trägt zur Glaubwürdigkeit von Crouchs Argumentation bei, dass er immer wieder auch die positiven Seiten der Marktwirtschaft hervorhebt. In der Art, wie neoliberale Radikale vom Markt sprechen, erkennt er allerdings nichts als eine Irrlehre, die auf Unwissen beruht und ebensolches verbreitet. So ehrenhaft es ist, dass Crouch auf eigene Lücken bei Daten und Belegen hinweist, so schwer lässt sich beurteilen, ob manche seiner Schlüsse gerechtfertigt sind. Der angeblichen Weisheit des Marktes stellt er den wohlmeinenden Staatsdiener und den ehrenwerten Fachmann gegenüber – die Vision eine Gelehrtenrepublik, an deren Überlegenheit man glauben kann, aber nicht muss. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die den Staat modernisieren wollen, statt ihn abzuschaffen.

Das lernen Sie

  • warum Colin Crouch die Wissensgesellschaft durch den Neoliberalismus bedroht sieht
  • was der Markt allein nicht regeln kann
  • wie marktradikale Ideen im öffentlichen Dienst Fuß gefasst haben
 

Zusammenfassung

Preise, Preise über alles
Der Neoliberalismus ist die einflussreichste Ideologie unserer Zeit. Ihre Anhänger, die vor allem an den Finanzmärkten zu finden sind, sind Preisfanatiker. Sie geben jeder Sache einen Preis, beziffern damit deren Wert und versuchen, Handel zu treiben, also höhere...
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Über den Autor

Colin Crouch ist emeritierter Professor für Governance and Public Management der Warwick Business School und Autor des Buchs Das befremdliche Überleben des Neoliberalismus.


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