Zusammenfassung von Herrschaft der Dinge

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Herrschaft der Dinge Buchzusammenfassung
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Bewertung

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Rezension

Das Buch macht Geschichte lebendig. In vielen Facetten erzählt es, wie die Menschen seit dem 15. Jahrhundert konsumieren und sich mit Dingen umgeben. Es gelingt dem Londoner Historiker Frank Trentmann, in der Vielfältigkeit des Konsums Strukturen herauszuarbeiten, die ein tieferes Verständnis des Themas ermöglichen. Die Analysen sind klug und der Blick auf die Dinge überaus kenntnisreich. Dem historischen Blick auf das Thema folgt der Brückenschlag in die Gegenwart. Bezugnehmend auf die historischen Grundlagen erörtert der Autor zentrale Themen wie etwa die Entstehung von Müll als Kehrseite des Konsums. Wenn man weiß, welche Entwicklungen zur heutigen Situation geführt haben, ist man eher in der Lage, die Zukunft bewusst zu gestalten und Dinge auch wieder zu verändern. Sieben Jahre hat Trentmann an dem rund 1000 Seiten starken Werk gearbeitet. Herausgekommen ist ein Buch von frappierender Informationsdichte, zudem sehr verständlich geschrieben: Alles ist anschaulich, facettenreich, greifbar. getAbstract empfiehlt das Werk allen, die wissen wollen, wie der Alltag der Menschen in der Vergangenheit aussah und wie die moderne Konsumgesellschaft sich entwickelt hat.

Das lernen Sie

  • wie die Menschen in früheren Jahrhunderten konsumierten,
  • welchen Mustern der Konsum folgte und
  • wie wir historisch bedingt heute konsumieren. 
 

Über den Autor

Frank Trentmann ist Geschichtsprofessor an der Universität London. Er gehört zu den renommiertesten Kennern des Alltags- und Konsumlebens früherer Zeiten. Trentmann lehrte in der Vergangenheit in Princeton und Bielefeld. Sein Studium absolvierte er an der Universität Hamburg, der London School of Economics und in Harvard. 

 

Zusammenfassung

Die besondere Wirkung der Dinge

Schon immer hatte die Welt der Dinge eine besondere Wirkung auf die Menschen. Dinge sind nicht einfach nur da. Die Menschen eignen sie sich an, indem sie sie für sich passend machen. Sie erfreuen sich an ihnen und bringen ihnen Emotionen entgegen. Was man besitzt, formt die eigene Identität und bildet ein „materielles Selbst“. Dinge haben Einfluss darauf, wie die Menschen leben und welchen Rhythmen sie in ihrem Alltag folgen. Dinge sind nützlich, eröffnen neue Möglichkeiten, haben spirituelle Bedeutung und stellen ein Bekenntnis der Umwelt gegenüber dar. Über das Vererben von Dingen verbinden sich zudem die Generationen. Wie wir im 21. Jahrhundert konsumieren, ist das Ergebnis weit zurückliegender Entwicklungen. In diesem Sinne sind Konsumgewohnheiten nicht naturgegeben – und damit auch nicht unveränderbar. Die Geschichte des Konsums ist bislang eine des ungebremsten Wachstums, begleitet von immer massiveren Umweltschäden. Der Blick zurück kann helfen, Maßnahmen und Wege einzuschätzen, die uns erfolgreich in die Zukunft führen können.


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