Zusammenfassung von Wachstum neu denken

Was die Wirtschaft aus den Krisen lernen muss

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Wachstum neu denken Buchzusammenfassung
Wachstumsraten wie früher? Werden wir nicht wiedersehen. Umdenken ist angesagt.

Bewertung

8 Gesamtbewertung

9 Wichtigkeit

8 Innovationsgrad

8 Stil

Rezension

Ohne Frage: James K. Galbraith bietet eine ganz andere Sicht auf die Probleme der Weltwirtschaft – jenseits der üblichen Erklärungsmuster von Angebots- bzw. Nachfrage-Theoretikern. Der linke US-Ökonom, bekannter Kritiker der US-Regierung und der Politik der Eurozone, plädiert für eine ganz andere Welt: mit niedrigen Wachstumsraten, ohne Großbanken, ohne Militär, mit guter Sozialabsicherung und hohen Steuern auf Kapital und Erbschaften. Seine Positionen begründet er gut, zudem schreibt er allgemein verständlich. Es dauert allerdings etwas, bis er zu seinen Kernthesen kommt. Schade ist auch, dass er sich fast ausschließlich auf die USA bezieht. Vor allem aber kommt die deutsche Ausgabe des in den USA bereits 2014 erschienenen Buches recht spät: Aktuelle Entwicklungen widerlegen die Thesen bereits zum Teil – etwa der massive Rohstoffpreisverfall, der Rückgang der US-Arbeitslosigkeit auf Vollbeschäftigungsniveau und die deutliche Erholung einiger Eurozonenländer, etwa Irlands. Interessant bleibt dennoch, die unterschiedlichen Denkschulen in den USA und deren Interpretation etwa der Finanzkrise kennenzulernen. getAbstract empfiehlt das Buch Studenten, Politikern und allen mit Lust auf ungewöhnliche ökonomische Perspektiven.

Das lernen Sie

  • wie Öl und andere Rohstoffe das Wirtschaftswachstum beeinflussen
  • warum die Industrieländer sich auf weniger Wachstum einstellen müssen
  • wie wir uns auf die neuen Herausforderungen vorbereiten können
 

Zusammenfassung

Sparen und Investieren reicht nicht mehr
Dass die Wirtschaft wächst, gilt als normal. Doch die hohen Wachstumsraten in den Industrieländern, wie sie seit der Nachkriegszeit typisch waren, gehören der Vergangenheit an. Und die üblichen Rezepte für mehr Wachstum ziehen nicht mehr. Die Weltwirtschaft...
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Über den Autor

James K. Galbraith forscht und unterrichtet an der University of Texas in Austin. Galbraith ist der Sohn des berühmten US-Ökonomen John K. Galbraith.


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