Zusammenfassung von Wirtschaftswunder Schweiz

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Wirtschaftswunder Schweiz Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Hintergrund
  • Analytisch
  • Umfassend

Rezension

Dass die einen reich und die anderen arm sind, darüber reden sich viele die Köpfe heiß. Die Schweizer haben eine vernünftige Lösung gefunden: Hier ist man nicht reich oder arm, sondern einfach mehr oder weniger wohlhabend. Wer an weiteren Erklärungsversuchen für den Wohlstand und den sozialen Frieden in der Schweiz interessiert ist, ist mit diesem so umfang- wie detailreichen Buch gut bedient. Die Erfolgsformel ist den Autoren zufolge eine Kombination aus freiem Unternehmertum, tendenziell egalitärer Einkommensverteilung und politischer Neutralität; diese Faktoren werden haarklein analysiert und mit spannenden Hintergrundinformationen aufbereitet. Im Vergleich dazu werden die Ursachen von Krisen zwar etwas weniger gründlich beleuchtet, aber immerhin nicht unter den Teppich gekehrt. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen, die einen Blick hinter die schöne Alpenkulisse riskieren wollen.

Über die Autoren

R. James Breiding arbeitete als Führungskraft u. a. für die Bank Julius Bär; heute gehört ihm die Investmentfirma Naissance Capital in Zürich. Der Wirtschaftsprüfer schrieb für The Economist Artikel über die Schweizer Wirtschaft. Gerhard Schwarz leitete die Wirtschaftsredaktion der Neuen Zürcher Zeitung und bekam den Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik. Er ist Direktor des Thinktanks Avenir Suisse.

 

Zusammenfassung

Die Schweiz – ein Wirtschaftswunder?

Mit dem Begriff „Wirtschaftswunder“ wird meistens Deutschland assoziiert. Aber auch die Schweiz könnte man mit diesem Attribut belegen. In den vergangenen 200 Jahren hat das Land nämlich einen beeindruckenden ökonomischen Aufstieg erlebt. Im Mittelalter war die Eidgenossenschaft noch das Armenhaus Europas. Man exportierte vor allem Landeskinder: als Söldner. Heute zählen die Einwohner der Schweiz zu den wohlhabendsten der Welt. Lag das Pro-Kopf-Einkommen der Schweizer 1970 im Vergleich mit Deutschland, Frankreich, Japan und den USA noch im Mittelfeld, kletterte es bis 2010 an die Spitze. Das Land kam gut durch die Finanz- und Wirtschaftskrise, die im Jahr 2007 begann: Die Schweiz musste nur 8 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aufwenden, um einen Zusammenbruch zu verhindern – viel weniger als der Durchschnitt der reichen Länder, der bei 35 % des BIP lag. Die staatliche Schuldenquote rangiert deutlich unter der der Vergleichsländer, obwohl die Schweiz ziemlich viel für Bildung, Gesundheit und Soziales ausgibt. Bei der Verteilung der Einkommen ist der Staat relativ egalitär. Die Gehälter von Top- und Normalverdienern liegen nicht so weit...


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