Zusammenfassung von Work-Life-Bullshit

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Work-Life-Bullshit Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Inspirierend

Rezension

Als Thomas Vašek dieses Buch schrieb, so war das zweifellos Arbeit. Er recherchierte, trug Wissen zusammen, machte sich eigene Gedanken. Doch bestimmt stellte er keine Sekunde seine Mühen infrage. Natürlich, er verdient mit Schreiben seinen Lebensunterhalt, aber das allein ist es nicht: „Gute“ Arbeit, wie Thomas Vašek sie versteht, gibt dem Leben Struktur, verschafft Flow-Erlebnisse, hilft einem, sich weiterzuentwickeln. Statt die Arbeitszeit noch mehr zu reduzieren (wie weit sie bereits verringert wurde, erfahren wir im historischen Abriss), sollten wir uns mit solch guter Arbeit befassen, sagt Vašek. Seine einfache, klare Sprache, in die er auch die komplexen Gedanken großer Philosophen übersetzt, ist ein Pluspunkt des Buches; ein Minus ist der eher geringe Praxisnutzen seiner Ausführungen. Im letzten Abschnitt schwelgt Vašek in Utopien: dass sich Unternehmen den Wünschen der Menschen fügen müssten, dass das Rentenalter um des guten Lebens willen erhöht werden und Freundschaftsverträge an die Stelle brüchig gewordener Arbeits- und Partnerbindungen treten sollten. Wie weit man ihm in diesen Gedanken folgen soll, will getAbstract nicht entscheiden – bloß das Buch allen Arbeitstätigen empfehlen, die sich hin und wieder die Sinnfrage stellen.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • wie Arbeit sich historisch entwickelte,
  • was die großen Philosophen darüber dachten und
  • was „gute Arbeit“ ist.
 

Über den Autor

Thomas Vašek ist Chefredakteur des philosophischen Magazins Hohe Luft. Er ist auch Autor des Buches Die Weichmacher.

 

Zusammenfassung

Was ist Arbeit?

Ist Arbeit eine Art „Todeszone von dressierten Zombies“, wie es britische Arbeitswissenschaftler beschrieben haben? Oder ein elementarer Teil unserer Selbstdefinition? Angenommen, Arbeit ist harte, unangenehme Pflicht und ihr Gegenstück die kostbare Freizeit (der Begriff erinnert nicht von ungefähr an Freiheit), warum fallen Arbeitslose dann in ein tiefes Loch? Der Brockhaus definiert Arbeit als „zielgerichtetes Handeln des Menschen zum Zweck der Existenzsicherung wie der Befriedigung von Einzelbedürfnissen“ – eine von vielen Definitionen. Allen ist gemeinsam, dass man für Arbeit Geld bekommt. Korrekt ist das nicht: Dann wäre unbezahlte ehrenamtliche Tätigkeit keine Arbeit. Die eigentliche Frage geht aber eh darüber hinaus. Sie lautet: Was ist gute Arbeit?

Eine kleine Geschichte der Arbeit

Es begann mit der Vertreibung aus dem Paradies. Nach dem Sündenfall wurde Adam von Gott persönlich zum Ackerbau verdonnert – Arbeit als Mühsal, das Gegenteil der unlimitierten Muße im Paradies. Die Steinzeitmenschen konnten noch die meiste Zeit am Feuer sitzen; die alten Ägypter mussten für den Pyramidenbau bereits Hunderttausende Arbeiter koordinieren...


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