Zusammenfassung von Würden SIE den dicken Mann töten?

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Würden SIE den dicken Mann töten? Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Analytisch
  • Unterhaltsam

Rezension

Entscheidungen über Leben oder Tod sind allgegenwärtig. Fragen wie die, ob ein extrem teures Medikament verschrieben oder einem Flüchtling Asyl gewährt werden soll, können darauf hinauslaufen. In Konflikt- und Kriegszonen sind derartige Fragestellungen ohnehin an der Tagesordnung. Was aber ist in solchen Fällen richtig oder falsch? Die Probleme sind häufig so komplex, dass ethische Regelwerke sich mit Antworten schwertun, zumal verschiedene Denkrichtungen durchaus unterschiedliche Bewertungen vornehmen. Von Philosophen erdachte sogenannte Trolley-Probleme haben in den letzten 50 Jahren feine Details ethischer Fragen sichtbar gemacht und eine neue Herangehensweise ermöglicht. Es handelt sich dabei um meist zwar etwas skurrile, aber stets sorgsam konstruierte Dilemmas, die intuitive Entscheidungen in kniffligen Situationen verlangen. David Edmonds stellt diverse Varianten vor, verknüpft sie mit bekannten Morallehren und mit Beispielen aus der Praxis. So entstand ein kurzweiliges Buch über Grenzbereiche moralischer Fragen. Leser sollten allerdings einen einigermaßen robusten Humor mitbringen. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen Politikern, Managern, Funktionären, Militärs, Wissenschaftlern und Studenten, die sich für ethische Fragestellungen interessieren.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • was Trolley-Probleme sind,
  • warum wir uns mit ihnen so schwertun und
  • welche Argumente es für die Existenz einer universalen Moral gibt.
 

Über den Autor

David Edmonds ist Philosoph und arbeitet für den BBC World Service. Dort produziert er Radiosendungen über philosophische Themen und hat den Podcast Philosophy Bites mitgegründet.

 

Zusammenfassung

Entscheidungen über Leben und Tod

Immer wieder gibt es Situationen, in denen über Leben und Tod zu entscheiden ist. Oder Situationen, in denen der Tod einer bestimmten Anzahl Menschen gegen den Tod anderer Menschen abzuwägen ist. Opfer wird es in solchen Situationen auf jeden Fall geben – die Frage ist nur, wen es treffen soll. Derartige Problemstellungen sind vielschichtig, und eine ganz und gar richtige Antwort gibt es meist nicht. Um sich mit derartigen Dilemmas intellektuell auseinanderzusetzen, ohne eine komplexe reale Situation analysieren zu müssen, haben Philosophen eine Reihe von fiktiven Zwangslagen konstruiert. Sie sind bisweilen skurril und tragen makabre Züge, präsentieren das Dilemma jedoch in Reinform und somit leichter handhabbar.

Churchills Entscheidung

1944 schossen die Deutschen unzählige V1-Raketen auf London. Sie töteten etwa 6000 Menschen und beschädigten Tausende Häuser. Doch die meisten Geschosse schlugen einige Kilometer südlich des Zentrums ein. Die Militärs und Premierminister Winston Churchill kamen auf die Idee, die Deutschen zu täuschen und ihnen über Doppelagenten falsche Treffermeldungen zukommen zu lassen, dass nämlich die...


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    Sibylle Hogen vor 3 Jahren
    Interessante Beispiele