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Yes she can

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Yes she can

Die Zukunft des Managements ist weiblich

Redline,

15 min read
10 take-aways
Audio & text

What's inside?

Frau Heiß weiß: Wer keine Frauen ins Management hievt, ist dem Untergang geweiht.


Bewertung der Redaktion

7

Qualitäten

  • Umsetzbar
  • Visionär
  • Hintergrund

Rezension

Zwar macht die Lektüre dieses Buches aus einer Frau noch lange keine Spitzenmanagerin. Doch wer es liest, wird für die besonderen Probleme, die Frauen auf dem Weg an die Spitze haben, sensibilisiert. Und dieses Wissen ist nicht nur für die Frauen wichtig, die es in die Topetagen schaffen wollen, sondern auch für alle Manager, die Verantwortung für die Zukunft ihres Unternehmens tragen. Denn die blumigsten Konzepte und wohlklingendsten Strategien für mehr weibliche Beschäftigte bringen nichts, solange in den Köpfen der Angestellten kein Umdenken stattfindet. Die Autorin, selbst im oberen Management erfolgreich, zeigt an einigen Beispielen auf, woran es in der Belegschaft häufig mangelt, damit aus Konzepten Realität werden könnte. Frauen bekommen außerdem nützliche Tipps an die Hand, um ihren Weg an die Spitze zu finden. Auffällig ist, dass das heikle Thema Kinder und Karriere komplett „ausgelagert“ und von einer Gastautorin bearbeitet wurde. Ganz so sauber externalisieren wie hier vorgemacht lassen sich Kinder im echten Leben zumeist nicht. Trotzdem empfiehlt getAbstract das Buch unterm Strich allen Frauen, die Karriere machen wollen, allen HR-Abteilungen und den Vorständen, die ein zukunftsfestes Unternehmen haben möchten.

Zusammenfassung

Ohne Frauen in die Krise

Bis vor wenigen Jahrzehnten mussten Frauen in Deutschland ihre Männer noch fragen, ob sie Geld verdienen dürfen. Auch ein Konto bei der Bank durften sie nur einrichten, wenn ihr Mann die Zustimmung gab. Und das, obwohl die Gleichberechtigung der Geschlechter schon seit über 60 Jahren im Grundgesetz verankert ist. Seither hat sich zwar viel getan. Trotzdem werden Frauen in der Wirtschaft noch immer benachteiligt. Beispielsweise sind weit über 90 % der deutschen Chefetagen männlich besetzt. Außerdem verdienen Frauen nach wie vor nicht so viel wie Männer.

Das sollte sich nicht nur ändern, wirtschaftlich betrachtet muss es das sogar. Sonst hat Deutschland bald ein Problem. Schließlich geht die Bevölkerungszahl in der Bundesrepublik ständig zurück. Davon sollten alle Firmen alarmiert sein, denn es bedeutet, dass es schon bald an guten Arbeitnehmern mangeln wird, und das auf allen Ebenen. Schon 2015 sollen 3 Millionen Arbeitskräfte fehlen. Wer das nicht glaubt, sollte sich mit den Fakten auseinandersetzen: Weil die Lebenserwartung steigt, werden die Deutschen immer älter. Die Zahl der Neugeborenen ist seit Jahren sehr niedrig. Außerdem wandern...

Über die Autorin

Marianne Heiß ist European Finance Director bei der Werbeagentur BBDO. Sie hat Betriebswirtschaft studiert, und ihre Diplomarbeit wurde von einer österreichischen Wirtschaftsfachjury ausgezeichnet.


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