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Leben mit Hirn

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Leben mit Hirn

Wie Sie Ihre Potenziale entfalten, egal was um Sie herum geschieht

Campus,

15 min read
10 take-aways
Audio & text

What's inside?

Wer weiß, wie sein Gehirn funktioniert, kann es gezielt nutzen, um Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden zu steigern.


Bewertung der Redaktion

9

Qualitäten

  • Wissenschaftsbasiert
  • Augenöffner
  • Unterhaltsam

Rezension

Über die Funktionsweise des eigenen Gehirns kann man gar nicht genug wissen. Hier liegt ein gewaltiges Potenzial für Glück, körperliches Wohlbefinden und intellektuelle Leistungsfähigkeit. Fünf spannend geschriebene Kapitel erzählen von erstaunlichen, enorm lehrreichen Experimenten und Studien aus der neurobiologischen Forschung und angrenzenden Gebieten. Das Buch übersetzt Wissenschaft in konkretes Anwendungswissen für den Alltag. Lesenswert!

Take-aways

  • Positive und negative Gedanken aktivieren unterschiedliche Bereiche im Gehirn und lösen verschiedene physische Reaktionen aus.
  • Da unsere Wahrnehmung auf Gefahrerkennung ausgerichtet ist, müssen wir uns aktiv bemühen, auch die positiven Dinge zu sehen.
  • Wenn Sie sich auf Positives konzentrieren oder negative Empfindungen benennen, entspannen Sie sich automatisch.
  • Gute Beziehungen wirken sich positiv auf die Lebenserwartung und das Wohlbefinden aus.
  • Wenn Menschen sich als Teil einer Gemeinschaft empfinden, sind sie leistungsbereiter.
  • Im Unterschied zu Mitleid belastet Mitgefühl nicht, sondern befähigt uns, zu helfen.
  • Wenn wir uns einbringen, erzeugt das nicht nur ein gutes Gefühl, sondern lässt uns auch mental und intellektuell wachsen.
  • Zukunftsträume haben bessere Erfolgsaussichten, wenn Sie mögliche Widerstände antizipieren.
  • Der präfrontale Cortex, den wir für Entscheidungen benötigen, braucht viel Energie und ermüdet schnell.
  • Reduzieren Sie die Anzahl zu treffender Entscheidungen wenn möglich und treffen Sie wichtige Entscheidungen ausgeruht.

Zusammenfassung

Positive und negative Gedanken aktivieren unterschiedliche Bereiche im Gehirn und lösen verschiedene physische Reaktionen aus.

Mit unseren Gedanken beeinflussen wir direkt und unmittelbar unsere Hirnfunktion. Das klingt banal. Doch bei genauer Betrachtung ist dies ein gewaltiger Hebel, um unsere Leistungsfähigkeit und unser Wohlbefinden zu steigern. Der Neurowissenschaftler Anthony Jack zeigte 2012 in einem Experiment, wie einfach das im Grunde funktioniert. Er bat seine Probanden, sich zwei unterschiedliche Szenarien vorzustellen, während er ihr Gehirn mit einem funktionellen Magnetresonanztomografen (fMRT) scannte.

„Durch unsere Gedanken beeinflussen wir unmittelbar, welche Bereiche unseres Gehirns aktiviert werden.“

Im ersten Schritt sollten sich die Versuchsteilnehmer ihre eigene Zukunft im Idealzustand vorstellen. Das fMRT zeigte, dass der linke präfrontale Cortex aktiv war. Dieser Bereich des Gehirns ist mit der Erfahrung von persönlichem Wohlempfinden assoziiert. In diesem Zustand ist das parasympathische Nervensystem aktiv. Herzschlag und Atmung werden langsamer. Die Blutgefäße erweitern sich und die Verdauung wird angeregt. Im zweiten Teil des Experiments lautete die Anweisung, sich auf aktuelle Probleme zu konzentrieren, über persönliche Schwierigkeiten und Ängste nachzudenken. Jetzt zeigte das fMRT hohe Aktivität auf der rechten Seite des präfrontalen Cortex, der Region, die mit unangenehmen Gefühlen verbunden ist. Blutdruck und Herzfrequenz stiegen an; der Körper stellte sich auf Kampf oder Flucht ein. Allein die Vorstellungskraft reicht also aus, um bestimmte Hirnareale zu aktivieren und messbare körperliche Reaktionen auszulösen.

Da unsere Wahrnehmung auf Gefahrerkennung ausgerichtet ist, müssen wir uns aktiv bemühen, auch die positiven Dinge zu sehen.

Doch wie können wir unseren Hirnzustand steuern? Reicht es, negative emotionale Reize einfach auszublenden, um sich besser zu fühlen? Dieser Frage ging die Neurowissenschaftlerin Heide Klumpp auf den Grund. Auch sie scannte die Hirnaktivität ihrer Versuchsteilnehmer. Ihnen wurde immer wieder eine Auswahl von sechs Bildern gezeigt: drei geometrische Figuren und drei emotionale Gesichter. Dabei sollten die Probanden einfache Aufgaben lösen und sich dabei entweder auf die Gesichter oder die Figuren konzentrieren. Das Experiment zeigte: Emotionale Gesichter triggern die Amygdala, den Teil des Gehirns, der bei Gefahr Alarm auslöst. Die Amygdala beruhigte sich, wenn die Versuchsteilnehmer ihre Aufmerksamkeit auf die geometrischen Figuren lenkten. Das funktionierte auch, wenn das emotionale Gesicht als Störfaktor sozusagen auch zu sehen ist.

Der Mensch kann seinen Gefühlszustand also mental steuern. Er fühlt sich besser, wenn er sich auf Positives fokussiert. Allerdings steht dem ein evolutionär gewachsenes Hindernis entgegen. Pro Sekunde muss das Gehirn 12 Millionen Informationsimpulse bewältigen. Nur ein sehr kleiner Bruchteil davon wird bewusst verarbeitet. Der Rest wird herausgefiltert. Dieser Wahrnehmungsfilter ist auf Gefahrerkennung kalibriert. Deshalb fesseln uns negative Schlagzeilen in den Nachrichten sofort. Viele positive Reize nehmen wir dagegen intuitiv gar nicht wahr. Für mehr glückliche Momente kann man nur selbst sorgen. Der Schlüssel dazu heißt Re-Fokussierung.

Wenn Sie sich auf Positives konzentrieren oder negative Empfindungen benennen, entspannen Sie sich automatisch.

Befinden Sie sich in einer Stresssituation, lenkt die Frage „Was ist gerade wirklich wichtig?“ den Fokus weg von emotional belastenden Eindrücken hin zu einer rationalen Sichtweise. Das hilft, innerlich stabil zu bleiben. Hilfreich ist es auch, sich regelmäßig in Dankbarkeit zu üben. Ob als Meditation oder Tagebuch – wenn Sie sich systematisch auf die positiven Aspekte Ihres Daseins konzentrieren, verbessert sich langfristig Ihre körperliche und geistige Gesundheit. Das ist durch zahlreiche internationale Studien wissenschaftlich abgesichert.

„Unser innerer Zustand kann sich rasend schnell verändern, wenn wir in der Lage sind, Erlebnisse anders zu verarbeiten.“

Es gibt eine Reihe von Methoden, die in schwierigen Situationen weiterhelfen, etwa das Affect Labeling oder die Neubewertung. Beim Affect Labeling beschreiben Sie den Auslöser für eine negative Emotion ausführlich. Dadurch verlagert sich die Aktivität von der Amygdala in die Hirnrinde, und zwar in den Bereich, in dem die symbolisch-emotionale Verarbeitung von Erfahrung stattfindet. Von hier gibt es dann wiederum eine Rückmeldung an die Amygdala. Deren Aktivität klingt ab. Um Unangenehmes zu akzeptieren, hilft also schon, es einfach in Worte zu fassen. Das führt zu einer messbaren mentalen Erleichterung. Gerardo Ramirez ist Professor für Entwicklungspsychologie. Er rekrutierte an seiner Uni Studierende, die panische Angst vor Matheklausuren plagte, für ein Affect-Labeling-Experiment. Nachdem die Probanden im Vorfeld der nächsten Klausur sieben Minuten lang ihre Ängste, Sorgen und Zweifel zu Papier bringen mussten, machten sie in der Klausur 45 Prozent weniger Fehler als die Kontrollgruppe.

Gute Beziehungen wirken sich positiv auf die Lebenserwartung und das Wohlbefinden aus.

Die Neurowissenschaftlerin Julianne Holt-Lunstad wertete 2010 für eine Metaanalyse 148 Langzeitstudien zum Thema Lebenserwartung aus. Die Qualität der sozialen Beziehungen stellte sich als eine der wichtigsten Einflussgrößen heraus. Eine gute soziale Einbindung wirkt lebensverlängernd, sagt die Statistik.

„Ist unser Grundbedürfnis von Verbundenheit erfüllt, leben wir glücklicher und länger.“

Aber nicht nur auf die Länge des Lebens haben soziale Beziehungen einen Einfluss. Sie sind entscheidend für unser Wohlbefinden, buchstäblich ein Schlüssel zum Glück. So stellte der Neurowissenschaftler Richard Davidson im World Happiness Report 2015 der Vereinten Nationen fest, dass gute Beziehungen zu anderen Menschen langfristig glücklicher machen als Reichtum oder Ruhm. Grund dafür ist unser tief verankertes Grundbedürfnis nach Zugehörigkeit und Verbundenheit.

Wenn Menschen sich als Teil einer Gemeinschaft empfinden, sind sie leistungsbereiter.

Die Stanford-Forscher Gregory Walton und Geoffrey Cohen haben für eine Studie zur Macht sozialer Bindungen folgendes Experiment auf die Beine gestellt: Sie bildeten zwei Gruppen von Menschen, die der Mathematik gegenüber aufgeschlossen waren. Die eine Gruppe bekam einen fingierten Text von einem vermeintlichen Matheabsolventen, der über sein Studium berichtete. Die Wissenschaftler hatten sichergestellt, dass der Text faktenbasiert und sachlich war. Die zweite Gruppe bekam einen Text mit der gleichen Perspektive, in dem jedoch der Zusammenhalt der Kommilitonen betont und detailliert über gemeinsame Aktivitäten und Lernerfolge berichtet wurde.

„Das Gefühl von Zugehörigkeit steigert deutlich das Maß an Energie, das wir bereit sind, einzubringen. Wir gehen dann gerne die Extrameile.“

Nach dieser Einstimmung wurden die Teilnehmer beider Gruppen gebeten, eine Mathematikaufgabe zu lösen. Was sie nicht wussten: Es gab keine Lösung. Die erste Gruppe gab nach durchschnittlich 7 Minuten und 53 Sekunden auf. Gruppe 2 knobelte im Schnitt 11 Minuten und 8 Sekunden. Ist eine Aufgabe mit dem innerlichen Grundbedürfnis nach Verbundenheit assoziiert, investieren Menschen mehr, um sie zu lösen. Gemeinschaftsgefühl motiviert.

Im Unterschied zu Mitleid belastet Mitgefühl nicht, sondern befähigt uns, zu helfen.

Schon Henry Ford wusste, wie nützlich es ist, sich in andere hineinzuversetzen. Auch Methoden wie das Design Thinking fußen auf Empathie. Emphatisch ist, wer nachempfinden kann, was ein anderer fühlt. Doch das birgt auch Risiken. Sichtbar werden diese zum Beispiel in der hohen Burn-out-Rate bei Pflegeberufen.

Fachleute unterscheiden zwischen Mitleid und Mitgefühl. Im Zustand des Mitleids sind die Schmerzzentren im Gehirn aktiviert. Die Person leidet buchstäblich mit. Mitgefühl ist hingegen mit dem Wunsch verknüpft, dass das andere Lebewesen frei von Leid sein sollte.

„Mitgefühl in sich zu kultivieren, fühlt sich nicht nur gut an – es versetzt uns in einen Zustand, in dem wir besser helfen können.“

Olga Klimecki vom Swiss Center for Affective Sciences an der Universität Genf hat diesen Effekt in einer Studie nachgewiesen. Nach einem eintägigen Training konnten Probanden, die zuvor starkes Mitleid entwickelt hatten, gezielt den Zustand des Mitgefühls hervorrufen. Die Scans zeigten daraufhin ein völlig anderes Bild der Hirnaktivität. Die Schmerzbereiche blieben inaktiv. Dafür war der Nucleus accumbens, der Sitz des Belohnungssystems aktiv. Mitgefühl fühlt sich also nicht nur besser an, sondern ermöglicht auch, Leid wahrzunehmen, und trotzdem innerlich stabil und handlungsfähig zu bleiben.

Wenn wir uns einbringen, erzeugt das nicht nur ein gutes Gefühl, sondern lässt uns auch mental und intellektuell wachsen.

Menschen wollen sich einbringen. In den 1950er-Jahren brachte General Mills eine Backmischung für Kuchen auf den Markt. Das Produkt floppte. Erst nachdem die Mischung so angepasst wurde, dass die Hausfrau selbst ein frisches Ei hinzugeben musste, wurde sie zum Erfolg. Mittlerweile ist das Phänomen als Ikea-Effekt bekannt und gut erforscht. Menschen zahlen im Vergleich zu Kunden, die ein fertiges Möbelstück erwerben, einen um 63 Prozent höheren Preis, wenn sie selbst Hand anlegen dürfen. Der Effekt ist neurobiologisch verankert. Ihm liegt das Bedürfnis nach Autonomie und Wachstum zugrunde. Konkret äußert sich das im Wunsch, das eigene Lebensumfeld mitzugestalten. Wenn wir aktiv Einfluss nehmen, erzeugt das ein Gefühl von Kontrolle und beruhigt unser Gehirn. Nervenzellen vernetzen sich neu, sodass neue Gedanken, Handlungsweisen und Fähigkeiten entstehen. Deshalb sind Partizipation und die Ermutigung zur Eigeninitiative in der Mitarbeiterführung so wichtig. 

Zukunftsträume haben bessere Erfolgsaussichten, wenn Sie mögliche Widerstände antizipieren.

„Die Optimisten starben zuerst“, beobachtete US-Navy-Offizier James Stockdale während seiner siebenjährigen Gefangenschaft in Vietnam. Er habe überlebt, weil er zwar den festen Glauben an einen guten Ausgang nie verlor, sich aber dennoch konsequent der harten Realität stellte. Kameraden, die ausschließlich optimistisch waren, blendeten die Realität aus und zerbrachen an den immer wieder enttäuschten Hoffnungen. Ähnliches berichtete der jüdische Psychiater und KZ-Überlebende Viktor Frankl. Zwischen Weihnachten und Neujahr 1944 starben besonders viele Häftlinge. Sie hatten vergeblich auf eine Befreiung vor Weihnachten gehofft. Der Glaube an das Positive kann vorübergehend viel Hoffnung geben. Doch wenn wir uns nur darauf konzentrieren, scheitern wir wahrscheinlich und werden enttäuscht.

„Zukunftsträume geben uns Energie. Doch wir müssen Widerstände antizipieren und Strategien entwickeln, wie wir diese überwinden, um langfristig erfolgreich zu sein.“

Die Psychologieprofessorin Gabriele Oettingen hat eine Methode entwickelt, die an Stockdales Technik erinnert und die Hoffnung auf eine ideale Zukunft mit realistischen Hürden auf dem Weg dorthin verbindet. Sie besteht aus drei Schritten:

  1. Setzen Sie sich ein persönliches Ziel und stellen Sie sich vor, was sich positiv verändert, wenn Sie es erreichen.
  2. Denken Sie über mögliche Hindernisse auf dem Weg zu diesem Ziel nach.
  3. Stellen Sie sich intensiv vor, wie Sie mit jeder einzelnen Herausforderung umgehen.

Zukunftsträume sind wichtig. Doch erst, wenn Sie sich mit möglichen Widerständen konfrontieren und sich deren Überwindung schon im Voraus vorstellen, erreichen Sie Ihre Ziele auch mit größerer Wahrscheinlichkeit.

Der präfrontale Cortex, den wir für Entscheidungen benötigen, braucht viel Energie und ermüdet schnell.

Um hohe kognitive Leistungen zu erbringen bzw. gute Entscheidungen zu treffen, sind Regenerationsphasen essenziell. Der israelische Neurowissenschaftler Shai Danziger hat mit einer Studie über Haftprüfungstermine Aufsehen erregt. Er analysierte über 10 Monate 1112 Verfahren, in denen eine aus acht erfahrenen Juristen bestehende Bewährungskommission zu entscheiden hatte. Den größten Einfluss darauf, ob ein Delinquent vorzeitig auf freien Fuß gesetzt wurde, hatte die Uhrzeit des Termins. Früh am Morgen oder gleich nach der Pause lag die Chance bei 65 Prozent. Mit dem Verlauf der Sitzungen sanken die Chancen der Delinquenten auf vorzeitige Freiheit dramatisch. Entscheidenden Einfluss hatten die neuronalen Ressourcen in den Köpfen der Richter. Unsere höheren kognitiven Leistungen erbringt der präfrontale Cortex. Er ist sozusagen der menschlichste Teil des Gehirns. Bei keinem anderen Säugetier ist er so groß wie bei uns. Er verbraucht viel Energie und ermüdet schnell. Fehlen Regenerationsphasen, verliert er zeitweise seine Leistungsfähigkeit. Bei den Richtern der Bewährungskommission verringerte sich die kognitive Entscheidungskraft mit jedem weiteren Fall, den sie auf den Tisch bekamen. Mental erschöpft gingen sie zunehmend auf Nummer sicher.

Reduzieren Sie die Anzahl zu treffender Entscheidungen wenn möglich und treffen Sie wichtige Entscheidungen ausgeruht.

Der Effekt, den die Erschöpfung des präfrontalen Cortex auslöst, ist inzwischen breit erforscht. So hat Andreas Hermann an der Universität St. Gallen das Phänomen in Bezug auf Kaufentscheidungen untersucht. Die Probanden sollten einen 2000-Franken-Anzug beim Maßschneider zusammenstellen. Begann der Auswahlprozess mit einfachen Entscheidungen und wurde dann schwieriger, blieben die Probanden bis zum Schluss entscheidungsfreudig. Die zweite Gruppe wurde gleich zu Beginn mit einer großen Auswahl und komplizierten Fragen bombardiert. Nach einer gewissen Zeit folgten sie recht willenlos den Empfehlungen des Schneiders.

„Komplexe Entscheidungen kann unser Hirn am besten treffen, wenn es ausgeruht ist. Einfache Entscheidungen gelingen auch mit halber Kraft.“

Wie kann man dieses Wissen über die Ermüdung des präfrontalen Cortex für die eigene Entscheidungsqualität nutzen? Eine Option ist, Entscheidungen einfach zu vermeiden und so Kraft zu sparen. Barack Obama trägt zum Beispiel nur blaue und graue Anzüge, wie er in einem Interview verriet. Er müsse so viele wichtige Entscheidungen treffen, dass er sich über bestimmte Sachen keine Gedanken machen wolle. Eine andere Möglichkeit ist es, die Zeiten, in denen der präfrontale Cortex am leistungsfähigsten ist, nicht für simple Entscheidungen zu verschwenden. Sie sollten wichtige Entscheidungen also dann treffen, wenn Sie ausgeruht sind.

Über den Autor

Sebastian Purps-Pardigol ist Coach, Organisationsberater und Vortragsredner. Er gründete im Jahr 2010 mit dem Hirnforscher Gerald Hüther die Initiative Kulturwandel in Unternehmen.

Dieses Dokument ist für den persönlichen Gebrauch bestimmt.

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