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Resilienz in Supply Chains

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Resilienz in Supply Chains

Effektive Strategien und Methoden für robuste und agile Lieferketten

Springer Gabler,

15 min read
10 take-aways
Audio & text

What's inside?

Hätte, hätte, Lieferkette: Warum es sich lohnt, schon vor der nächsten Krise Maßnahmen für mehr Resilienz zu ergreifen.


Bewertung der Redaktion

8

Qualitäten

  • Umsetzbar
  • Systematisch
  • Praktische Beispiele

Rezension

Globale Lieferketten und weltweiter Handel waren über Jahrzehnte selbstverständlich. Diese Zeiten sind vorbei, sagt Michael Huth und nennt seitenweise Beispiele realer Güterengpässe. Nüchtern und fachkundig schildert er, wie Unternehmen nach neuen Bezugsquellen und geringeren Abhängigkeiten suchen. Es spricht für den Realitätsbezug des Logistikexperten, dass er Resilienz nicht als Allzweckwaffe preist, sondern dem Konzept betriebswirtschaftliche Grenzen setzt. Vorteilen stellt er Nachteile gegenüber und zeigt Optionen auf, wie Betriebe die für sie richtige Mischung an Maßnahmen finden.

Zusammenfassung

Seit der Coronapandemie streben Unternehmen nach zuverlässigeren Lieferketten.

Lieferketten, auch Supply Chains genannt, sind die Lebensadern der Volkswirtschaft. Funktionieren sie nicht, können Unternehmen nicht produzieren und Haushalte nicht konsumieren. Naturkatastrophen, Pandemien oder Kriege unterbrechen Lieferketten. Die Folgen sind stets negativ – monetär wie nicht monetär. Es entstehen Zusatzkosten durch Ersatztransporte, Produktionsausfälle oder Leerstände. Anbieter mit Lieferproblemen verlieren bei der Kundschaft Vertrauen und Reputation. Coronapandemie, Ukrainekrieg und die zeitweilige Sperrung des Suezkanals haben den Druck auf Unternehmen erhöht, sich besser gegen Lieferkettenstörungen zu wappnen. Sie suchen nach Wegen, ihre Resilienz zu erhöhen.

Die Parameter der Lieferketten, etwa die Nachfragemengen oder die Lieferzeiten, schwanken heute immer stärker. Vor der Coronapandemie maßen rund 9 Prozent der befragten Unternehmen einer resilienten Lieferkette eine hohe Bedeutung zu – 2024 waren es 45 Prozent. Im selben Zeitraum sank der Anteil derer, die ihr Liefermanagement als wenig oder gar nicht resilient bezeichnen, von 43 auf...

Über den Autor

Michael Huth ist Logistikexperte und Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Fulda.


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