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Wie oft sprechen Ihre Mitarbeiter aus, was sie wirklich denken?

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Wie oft sprechen Ihre Mitarbeiter aus, was sie wirklich denken?

Wie Führungskräfte psychologische Sicherheit im Team etablieren

Harvard Business Manager,

5 min read
3 take-aways
Audio & text

What's inside?

„Psychologische Sicherheit“ am Arbeitsplatz ist keine woke Floskel.


Bewertung der Redaktion

7

Qualitäten

  • Analytisch
  • Wissenschaftsbasiert
  • Umsetzbar

Rezension

„Diversity“ ist in vielen Unternehmen Realität geworden. Was oft noch fehlt, ist die psychologische Sicherheit, die es Teammitgliedern erlaubt, ihre unterschiedlichen Sichtweisen auch einzubringen. Die Autoren dieses Textes haben über einen Zeitraum von sechs Jahren Befragungen in internationalen Konzernen durchgeführt. Ihr Fazit: Psychologische Sicherheit ist keine woke Floskel, sondern eine, wenn nicht sogar die zentrale Führungsaufgabe.

Zusammenfassung

Diversity funktioniert nur in psychologischer Sicherheit: wenn Meinungen ohne Angst geäußert werden können.

Immer mehr Unternehmen setzen auf diverse Teams, lassen also Menschen mit verschiedenen persönlichen Hintergründen zusammenarbeiten. Die Hoffnung: mehr Perspektiven durch unterschiedliche Erfahrungen und damit mehr Kreativität und Innovation. Oft wird dieses Potenzial aber nicht wirklich genutzt. Stattdessen lässt sich eine leistungshemmende Tendenz zum kleinsten gemeinsamen Nenner beobachten. Das ist für die einzelnen Teammitglieder genauso unbefriedigend wie für die Unternehmensspitze. Was läuft falsch?

Menschen machen bewusst oder unbewusst eine Risikoabschätzung, bevor sie ihre Meinung äußern. Sie wägen ab, wie groß und wie wahrscheinlich der Nutzen oder Schaden ist, wenn sie sich einbringen – und für wen. Vieles hängt dabei an den Führungskräften. Wenn sie zu Wutanfällen neigen, Fehler bevorzugt bei anderen suchen oder Einwände reflexhaft zurückweisen, entscheiden sich Teammitglieder eher dazu, ihre Einschätzung für sich zu behalten. Die Folge: Die Mitarbeitenden engagieren sich weniger...

Über die Autoren

Wolfgang Jenewein, Professor an der Universität St. Gallen, forscht zu den Themen Positive Leadership, High Performance und Führung von Change. Er coacht und berät Vorstände multinationaler Konzerne sowie Teams im Hochleistungssport. Anna-Christina Leisin ist Geschäftsführerin von Syspilot Consulting. Sie forscht zu den Themen Führung, psychologische Sicherheit und High Performance. Maximilian Strecker coacht Führungskräfte und Hochleistungsteams im Sport, leitet ein Großhandelsunternehmen und ist Dozent an der Universität St. Gallen.


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