Zusammenfassung von Der Niedergang des Westens

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Der Niedergang des Westens Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Kontrovers
  • Analytisch
  • Eloquent

Rezension

Demografischer Wandel, Überschuldung, wirtschaftliche Schwierigkeiten – die Probleme der westlichen Gesellschaften sind immens, während die Schwellenländer aufholen. Niall Ferguson sieht die Ursache dafür im Verfall unserer institutionellen Grundlagen. Seine Ausführungen sind – wenn man seine älteren Bücher kennt – nicht ganz neu und von seinem Hintergrund als Historiker geprägt: Sie orientieren sich in weiten Teilen an geschichtlichen Aspekten, etwa an der Französischen Revolution, an der Industrialisierung oder an Konzepten von Denkern wie Jean-Jacques Rousseau, Adam Smith oder Alexis de Tocqueville. Darüber hinaus ist Ferguson ganz offensichtlich angelsächsischen Traditionen verpflichtet. Das gilt für seine Neigung, marktliberalen Ideen den Vorzug zu geben – aber auch für den typisch britischen Humor, der immer wieder aufblitzt. getAbstract empfiehlt das brillant geschriebene Buch allen, die sich für die Ursachen der aktuellen Probleme westlicher Industriegesellschaften interessieren.

Über den Autor

Niall Ferguson lehrt an der Harvard University Finanz- und Wirtschaftsgeschichte und ist Senior Research Fellow an der Oxford University. Er hat mehrere Sachbücher publiziert, darunter Der Aufstieg des Geldes.

 

Zusammenfassung

Der Westen stagniert

Täglich schreiben die Zeitungen über die Schuldenkrise, die Finanzkrise, die Überalterung, das schwache Wachstum. Die guten Zeiten sind offenbar langsam aber sicher vorbei. In vielen entwickelten Ländern ist das Wachstum nur noch marginal, das „Stadium des Stillstands“, wie Adam Smith es nannte, scheint erreicht. Schon Smith erkannte, dass die Ursachen dafür mangelhafte Institutionen sind. Diese sind die wichtigste Grundlage des erfolgreichen Zusammenlebens: Sie sorgen dafür, dass die Gesellschaft funktioniert – wie ein Computer, der nur dann läuft, wenn seine Leiterplatten in Ordnung sind. Sind die institutionellen Rahmenwerke nicht richtig ausgestaltet, bestehen Anreize, sich schlecht zu verhalten, beispielsweise andere Menschen willkürlich zu enteignen oder gar umzubringen. Umgekehrt bewirken gute Institutionen Verhaltensweisen, die eine Gesellschaft voranbringen, etwa Kooperation.

Wie Institutionen wirken

Die westliche Zivilisation hat sich in den letzten 500 Jahren enorm entwickelt. Der Lebensstandard und die Einkommen im Westen stiegen erheblich stärker als in anderen, weniger entwickelten Teilen der Welt. Auch in den Bereichen...


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