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Warum Unternehmen mit der Rückkehr des Menschen werben

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Warum Unternehmen mit der Rückkehr des Menschen werben

Marketing ohne KI

Harvard Business Manager,

5 Minuten Lesezeit
5 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Menschen empfinden KI-Inhalte zunehmend als billig und lieblos. Marken machen den bewussten Verzicht auf KI zu ihrem neuen Qualitätsversprechen.

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Bewertung der Redaktion

9

Qualitäten

  • Analytisch
  • Augenöffner
  • Praktische Beispiele

Rezension

Ausgerechnet in einer Zeit, in der Unternehmen KI überall einsetzen, entdecken clevere Anbieter den kommerziellen Wert des Menschlichen. Britta Domke zeigt anhand von Beispielen aus Verlagswesen, Musikstreaming, Kosmetik und Finanzdienstleistungen, wie Firmen mit „Ohne KI“-Labels und persönlichem Service punkten. Der Artikel stützt sich auf aktuelle Studien und Fallbeispiele. Besonders lesenswert ist der Beitrag für Marketingverantwortliche, Markenstrategen und Führungskräfte in Kreativ- und Servicebranchen, die ihre Positionierung gegenüber KI überdenken wollen.

Zusammenfassung

Die Verbraucherstimmung gegenüber KI-generierten Inhalten kippt zunehmend ins Negative.

Als der Möbelkonzern XXXLutz Anfang 2026 einen KI-generierten Werbespot zu seinem Jubiläum veröffentlichte, hagelte es im Internet Spott und Kritik. Der Vorfall steht sinnbildlich für einen Stimmungswandel. Kurz nach dem Erscheinen von ChatGPT und ähnlichen Tools galten künstlich erzeugte Bilder und Videos noch als Innovation. Inzwischen wächst ein spürbares Unbehagen. Man nennt dieses psychologische Phänomen auch „uncanny valley“: Allzu realistische künstliche Darstellungen rufen Abwehrreaktionen hervor. Hinzu kommt der Verdacht, dass Anbieter mit KI-Inhalten auf Kosten der Qualität sparen wollen. Gerade zahlungskräftige Zielgruppen schreckt das ab.

Eine Bain-Befragung unter rund 5000 US-Konsumentinnen und -Konsumenten aus dem Jahr 2025 ergab, dass 44 Prozent der Befragten KI-generierte Bücher grundsätzlich ablehnen, weitere 27 Prozent stehen ihnen skeptisch gegenüber. Auch in anderen Medien sind KI-generierte Inhalte zunehmend verpönt.

Kultur...

Über die Autorin

Britta Domke ist leitende Redakteurin des Harvard Business Manager und fungiert dort zugleich als KI-Botschafterin der Redaktion.


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