Zusammenfassung von Was mehr wird, wenn wir teilen

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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Gemeingüter zu nutzen und sie gleichzeitig für kommende Generationen zu erhalten, ist offenbar schwierig. Leer gefischte Meere, abgeholzte Wälder und viele andere ökologische Katastrophen sind traurige Beispiele dafür. Doch die Übernutzung und Ausbeutung der Gemeingüter ist häufig die Folge fehlender Regulierung oder falscher Anreize – und damit keineswegs unvermeidbar. Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom plädiert für einen dritten Weg zwischen Markt und Staat. Sie schreibt wohltuend einfach und verkompliziert die Problematik nicht durch unnötiges Fachchinesisch. Was man sich allerdings im ersten Teil des schmalen Büchleins gewünscht hätte, wären ein paar Beispiele zu den Regelungen, die sie vorschlägt. Wie diese konkret umgesetzt werden können, muss sich der Leser selbst ausmalen. Das allerdings kann äußerst anregend sein. Das Buch ist Pflichtlektüre für Politiker und Ökonomen, meint getAbstract – und grundsätzlich für alle, die es mit der nachhaltigen Ressourcennutzung ernst meinen.

Über die Autorin

Elinor Ostrom ist Professorin für Politikwissenschaften an der Indiana University in Bloomington, USA. Für ihre Forschungsarbeiten zum Thema der kollektiven Ressourcennutzung wurde sie 2009 als erste Frau mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet.

 

Zusammenfassung

Die Tragik der Allmende

Gemeingüter sind Ressourcen, die wir gemeinsam nutzen: Luft, Wasser, Erde, aber z. B. auch das Internet. Das zentrale Problem der Gemeingüter ist ihre Ausbeutung und Zerstörung durch übermäßige Nutzung. Die Beispiele dafür sind hinlänglich bekannt: Umweltverschmutzung, abgeholzte Wälder, überfischte Meere und vieles mehr. All das wird häufig als unvermeidbar hingenommen, weil ein solches Verhalten in der Natur der Menschen liege: Der Einzelne entzieht mit seinem egoistischen Verhalten der Gesellschaft – und damit sich selbst – die Lebensgrundlage. Dies wird als „Tragik der Allmende“ bezeichnet – ein Begriff, der sich etabliert hat.

Der Mensch wird in dieser Sichtweise als Nutzenmaximierer definiert. Er versucht, sich persönlich einen möglichst großen Anteil an den Ressourcen zu sichern, ohne sich an den Kosten für deren Erhaltung zu beteiligen. Die totale Ausbeutung und Zerstörung der Ressourcen ist die logische Folge dieses Verhaltens. Wie lässt es sich eindämmen? Es gibt zwei klassische Antworten darauf:

  1. Eigentumsrechte, also Privatbesitz, verwehren Unbefugten den Zugang zu den Ressourcen.
  2. Der Staat...

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