Zusammenfassung von Das befremdliche Überleben des Neoliberalismus

Postdemokratie II

Suhrkamp, Mehr

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Das befremdliche Überleben des Neoliberalismus Buchzusammenfassung
Nicht totzukriegen: ein Erklärungsversuch, warum eine Ideologie trotz Totalversagen überlebt.

Bewertung

8 Gesamtbewertung

9 Wichtigkeit

7 Innovationsgrad

9 Stil

Rezension

Colin Crouch beleuchtet in diesem informativen und sprachlich hervorragenden Buch, wie der Neoliberalismus entstanden ist, was er geleistet und mehr noch was er angerichtet hat. Crouch nennt die Reibungspunkte mit dem Keynesianismus, aber auch mit der neoklassischen Wirtschaftstheorie und dem klassischen Liberalismus. Obwohl manche Stellen ans Polemische grenzen, bleibt Crouch insgesamt fair. Anhand vieler Beispiele arbeitet er die Verstrickungen des Neoliberalismus heraus. Dabei vermeidet er es, in platte Phrasendrescherei zu verfallen, und gesteht der Theorie durchaus Vorteile zu. Im Konzept der Corporate Social Responsibility sieht er eine der Möglichkeiten, den – trotz Finanzkrise – offensichtlich nicht totzukriegenden Neoliberalismus einzudämmen. Gelegentliche Abschweifungen fallen kaum ins Gewicht; alles in allem berichtet Crouch stringent und verliert nie den roten Faden. getAbstract empfiehlt das Buch allen wirtschaftspolitisch und gesellschaftlich interessierten Zeitgenossen.

Das lernen Sie

  • wie sich der Neoliberalismus von klassischem Liberalismus und Neoklassik unterscheidet
  • welche Stärken und vor allem welche Schwächen er hat
  • wie sich seine Auswüchse eindämmen lassen
 

Zusammenfassung

Woher kommt der Neoliberalismus?
Der Begriff „Neoliberalismus“ taucht immer wieder in politischen Debatten auf. Seine Wurzeln liegen im Liberalismus – die Vorsilbe „Neo-“ verweist auf die Unterschiede zu jenem. Beim Liberalismus handelt es sich um ein uneinheitlich verwendetes ideologisches...
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Über den Autor

Colin Crouch ist Professor für Governance and Public Management an der Warwick Business School. Er gilt als einer der führenden Politikwissenschaftler und Soziologen im angelsächsischen Raum und lehrte zuvor am Oxford Trinity College und an der Universität Oxford.


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