Zusammenfassung von In der Abwärtsspirale

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In der Abwärtsspirale Zusammenfassung
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Rezension

Wir stecken in einer Niedrigzinsfalle: Kredite sind zu billig und werden lieber zum Zocken verwendet als für nötige Effizienzsteigerungen. Diese Fehlallokation kann schwere Krisen auslösen. Die Autoren zeigen, wie wir dieser Falle entrinnen können: über einen schmerzhaften Reformweg, den viele Länder bereits beschritten haben. Am Ziel des Wegs liegen Märkte, in denen höhere Zinsen wieder Anreize zum Sparen und Investieren bieten. getAbstract empfiehlt diesen trotz trockener Materie gut verständlichen Artikel allen politisch und volkswirtschaftlich Interessierten.

Das lernen Sie

  • warum Niedrigzinsen gefährlich sind,
  • warum es so schwer ist, davon loszukommen, und
  • welche Reformen nötig sind.
 

Über die Autoren

Gunther Schnabl lehrt Volkswirtschaft an der Universität Leipzig und war als Berater bei der Europäischen Zentralbank tätig. Andreas Hoffmann lehrt ebenfalls an der Uni Leipzig.

 

Zusammenfassung

Die ultralockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ist gefährlich. Sie setzt falsche Anreize und kann schwere Krisen auslösen. Denn niedrige Zinsen machen Kredite billig und destabilisieren den Bankensektor. Marode Unternehmen können dank billiger Kredite überleben, statt durch Innovationen ihre Produktivität zu verbessern. Billiges Geld lässt außerdem die Nachfrage nach Aktien und Immobilien steigen – und damit deren Preise. Dadurch werden die ohnehin vermögenden Bevölkerungsschichten immer reicher. Das Reallohnniveau junger Menschen hingegen sinkt, da mit der Produktivität auch die Löhne stagnieren. Immer mehr befristete Arbeitsverträge verkomplizieren ihre Lage zusätzlich, und ein Eigenheim können sie sich schon gar nicht mehr leisten. So machen sich in der Mittelschicht Frustration und Resignation breit, was eine politische Polarisierung bewirkt.

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