Zusammenfassung von Ökonomie für den Menschen

Wege zu Gerechtigkeit und Solidarität in der Marktwirtschaft

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Ökonomie für den Menschen Buchzusammenfassung
Endlich ein Ökonom, der den Menschen in den Mittelpunkt rückt, nicht abstrakte Dinge wie Wachstumsrate, Pro-Kopf-Einkommen oder Bruttoinlandsprodukt.

Bewertung

6 Gesamtbewertung

5 Umsetzbarkeit

7 Innovationsgrad

6 Stil

Rezension

Amartya Sen hat sich einen Ruf als Anwalt der vom Wohlstand Ausgeschlossenen erworben. Der Wirtschaftsnobelpreisträger legt in diesem Buch schlüssig dar, welche Auswirkungen die Beschneidung oder Nichtentfaltung persönlicher Freiheiten für Wirtschaft und Wohlstand haben. Entwicklung heißt für Sen die Erweiterung der realen Freiheiten, z. B. im Hinblick auf Gesundheitsfürsorge, Bildung oder Berufswahl. Das ist der rote Faden, der sich durchs ganze Buch zieht und sämtliche Themenbereiche miteinander verknüpft. Etwas ärgerlich ist, dass Sen manche Sachverhalte immer wieder aufs Neue durchargumentiert. Mit über 400 Seiten ist das Werk deutlich zu umfangreich ausgefallen, was vielleicht dem Umstand geschuldet ist, dass es auf sechs Vorlesungen basiert, deren Zusammenstellung der Professor vielleicht noch einmal hätte überdenken sollen. getAbstract.com empfiehlt das Buch trotzdem allen Lesern, die eine gewichtige zeitgenössische Stimme in der Diskussion um Globalisierung, Freiheit und Gerechtigkeit hören wollen.

Das lernen Sie

  • wie Freiheit und Wohlstand zusammenhängen
  • welche Rolle die Demokratie für die wirtschaftliche Entwicklung spielt
 

Zusammenfassung

Ökonomie für den Menschen
Was ist Entwicklung? Wodurch entwickelt sich ein Mensch oder eine Volkswirtschaft? Der ausschlaggebende Faktor ist die Erweiterung real bestehender Freiheiten. Am Beispiel einer Volkswirtschaft wird dies deutlich: Soll sie sich entwickeln, also wachsen, so müssen...
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Über den Autor

Amartya Sen, 1933 in Indien geboren, lehrte Wirtschaftswissenschaften u. a. in Delhi, an der London School of Economics, in Oxford, Cambridge und Harvard. 1998 erhielt er für seine Studien zur Wohlfahrtsökonomie und zur Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften.


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