Zusammenfassung von Zehn Mythen der Krise

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Zehn Mythen der Krise Buchzusammenfassung
Schulden sind nicht die Ursache der Krise, sondern der Weg, der aus ihr hinausführt.

Bewertung

8 Gesamtbewertung

9 Wichtigkeit

8 Innovationsgrad

8 Stil

Rezension

Alle bisherigen Versuche, die Schuldenkrise im Euroraum zu lösen, sind zum Scheitern verurteilt, sagt Heiner Flassbeck, ehemaliger Staatssekretär im deutschen Finanzministerium. Grund dafür sei die falsche Diagnose der Ursachen. In zehn kurzen und stringenten, wenn auch teilweise sich überschneidenden Aufsätzen legt er dar, warum die offenbar unter Politikern dominierenden liberalen und konservativen Lehren die Krise nur noch verschlimmern. Dabei kritisiert er vor allem die Eigeninteressen der Entscheidungsträger und deren unkritische Übernahme von Dogmen. Flassbeck klammert jedoch aus, dass ohne demokratisch legitimierte Entscheidungen eine langfristige, kontinuierliche Durchsetzung der von ihm propagierten keynesianischen Prinzipien unmöglich ist. Außerdem wird auch ein aktiver Staat wenig am Egoismus der Menschen ändern. Die Schrift ist ein gelungener Gegenentwurf zur vorherrschenden Wirtschaftstheorie. Deshalb empfiehlt getAbstract das schmale Buch allen Politikern, Volkswirten und Ökonomen.

Das lernen Sie

  • welche Ursachen hinter der Finanz-, Wirtschafts- und Eurokrise stecken
  • was aus keynesianischer Sicht dagegen zu unternehmen ist
 

Zusammenfassung

Mythos 1: Finanzmärkte sind effizient und fördern den Wohlstand
Ein Markt gilt dann als effizient, wenn alle Marktteilnehmer über die gleichen, umfassenden Informationen verfügen und ihre Entscheidungen darauf basieren. Die Mainstream-Ökonomen gehen davon aus, dass das tatsächlich der ...
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Über den Autor

Heiner Flassbeck ist ehemaliger Staatssekretär im deutschen Finanzministerium und Chefvolkswirt der Welthandels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen.


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