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Bessere Gehirne. Bessere Führung.

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Bessere Gehirne. Bessere FĂĽhrung.

Warum Leadership im Gehirn beginnt – und wie Neurowissenschaft Motivation, Vertrauen und Leistung erklärt

De Gruyter,

15 min read
7 take-aways
Audio & text

What's inside?

Wer gut führen will, braucht Hirn – vor allem aber auch viel Verständnis fürs Hirn.


Bewertung der Redaktion

6

Qualitäten

  • Wissenschaftsbasiert
  • Ăśberblick
  • FĂĽr Einsteiger

Rezension

Gute FĂĽhrung ist komplex. Die Funktionsweise des Gehirns ist es auch. Entsprechend vielfältig sind die BerĂĽhrungspunkte der beiden Bereiche â€“ und sie werden dank neuer Erkenntnisse der Neurologie immer relevanter fĂĽr den Unternehmensalltag. Martina Muttke, als promovierte Ă„rztin, Coach und Investorin mit beiden Themen vertraut, gibt in ihrem Buch einen fundierten, aber gut verständlichen Ăśberblick. Sie erklärt, wie Neurotransmitter, Stress und Vertrauen unsere Leistung prägen und welche Rolle Emotionen und körperliche Prozesse dabei spielen. Manche Thesen wirken zugespitzt, andere sind altbekannt – doch auch die liefern wertvolle Impulse fĂĽr alle, die FĂĽhrung neu denken wollen.

Zusammenfassung

Wir arbeiten erfolgreich, wenn die GefĂĽhle von Bedrohung und Belohnung im Gleichgewicht sind.

Die Neurowissenschaften sind ein spannendes Feld. Fast täglich werden neue Entdeckungen gemacht. Das heutige Wissen ĂĽber die Funktionsweise des Hirns ermöglicht es uns, FĂĽhrungsverhalten auf einzelne Aktionen herunterzubrechen und direkt zu messen, was dabei im Gehirn passiert. Die Zusammenhänge zwischen konkretem Verhalten und Abläufen im Gehirn werden so immer deutlicher, etwa warum Mitarbeitende motiviert oder ängstlich sind, warum sie Erfolg haben oder prokrastinieren. Mit MRT-Scans lassen sich sogar Emotionen messen. Wir nähern uns also dem Punkt an, an dem wir konkret sehen können, ob jemand Vertrauen und Zuneigung zum Team empfindet â€“ beides Voraussetzungen fĂĽr gute Zusammenarbeit.

Um gute Leistungen erbringen zu können, mĂĽssen sich im Gehirn die GefĂĽhle von Bedrohung und Belohnung die Waage halten. Mit Bedrohung ist dabei nicht gemeint, dass die Mitarbeitenden von ihren Vorgesetzten brutal unter Druck gesetzt werden sollen – sondern, dass sie ein GefĂĽhl der Dringlichkeit brauchen, um zu handeln und voranzukommen. 

In den...

Ăśber die Autorin

Die promovierte Ärztin Martina Muttke arbeitet nach 25 Jahren im globalen Pharma-Management heute als Executive Coach, Aufsichtsrätin und Investorin.


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