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Die Unfehlbaren

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Die Unfehlbaren

Wie Banker und Politiker nach der Lehman-Pleite darum kΓ€mpften, das Finanzsystem zu retten – und sich selbst

DVA,

15 min read
10 take-aways
Audio & text

What's inside?

Nichts ist zu groß, um scheitern zu kânnen.

Bewertung der Redaktion

8

QualitΓ€ten

  • Umfassend
  • Hintergrund
  • Unterhaltsam

Rezension

Dank Andrew Ross Sorkin braucht man weder ein Vorstandsvorsitzender einer US-Investmentbank noch ein US-Regierungsmitglied zu sein, um genau nachvollziehen zu kânnen, wie die Finanz- und Wirtschaftskrise ihren Anfang nahm. Die Ereignisse zwischen MÀrz und Oktober 2008 beschreibt der New York Times-Journalist detailliert und fesselnd und gibt dem Leser so den Eindruck, er sei selbst dabei gewesen, als die mÀchtigsten CEOs der Wall Street um das Überleben ihrer Firmen kÀmpften. Sorkin beschreibt die wichtigen Entscheidungen, persânlichen Befindlichkeiten und Fehden der Wall-Street-Bosse, verzichtet dabei aber weitgehend darauf, selbst Stellung zu beziehen. getAbstract empfiehlt das Buch allen Investoren, Wirtschaftsstudenten, Managern und Politikern.

Zusammenfassung

MΓ€rz 2008

Richard S. Fuld, CEO von Lehman Brothers, saß gerade in seinem Gulfstream-Jet, als er von Finanzminister Hank Paulson einen Anruf mit einer schockierenden Nachricht erhielt: Bear Stearns, die fΓΌnftgrâßte Investmentbank, stand kurz vor dem Bankrott und sollte fΓΌr nur 2 $ pro Aktie an den Konkurrenten JP Morgan Chase verkauft werden. Fuld wusste: An Lehman wΓΌrde dieses Finanz-Erdbeben nicht spurlos vorΓΌbergehen. Und tatsΓ€chlich erΓΆffnete die Aktie 35 % im Minus. Die Agentur Moody’s blieb zwar bei ihrem Rating A1 fΓΌr Lehmans langfristige Schuldverschreibungen, ging beim Ausblick aber von β€žpositivβ€œ auf β€žstabilβ€œ zurΓΌck. Große Marktteilnehmer wiesen ihre HΓ€ndler an, vorerst keine neuen GeschΓ€fte mit Lehman einzugehen. Der stets finster dreinblickende Fuld beteuerte, die Bank habe genΓΌgend LiquiditΓ€t und es bestehe kein Grund zur Sorge. Wenige Tage spΓ€ter, am 17. MΓ€rz 2008, gab Lehman Brothers die Quartalszahlen bekannt; sie schienen Fulds Aussagen zu bestΓ€tigen und ΓΌbertrafen die Erwartungen der Analysten. WΓ€hrend bei Lehman noch eitel Freude herrschte, wurden erste kritische Stimmen laut. Die Verbindlichkeiten seien falsch bewertet, die Gewinne daher mehr...

Über den Autor

Andrew Ross Sorkin ist Wirtschafts- und Finanzjournalist bei der New York Times. Er verantwortet zudem eine Website der New York Times namens Dealbook.


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    T. L. vor 1 Jahrzehnt
    Prima Einblick in die Verflechtungen der Politiker und Manager der Bankkonzerne.

    Spannend geschrieben, aber mit einigen Längen die sich wohl zur Darstellung der Akteure nichr vermeiden liessen.

    Die Hilflosigkeit der Manager in der Krise, die Gier nach Macht und Gewinn wird gut beschrieben.