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Candidate Profiling

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Candidate Profiling

Wie Sie Bewerber identifizieren und erreichen. Berichte aus dem wirklichen Leben

Publicis,

15 min. de leitura
10 Ideias Fundamentais
Áudio & Texto

Sobre o que Ă©?

Personalsuche jenseits ausgetretener Pfade.


Bewertung der Redaktion

8

QualitÀten

  • Innovativ
  • Augenöffner
  • Praktische Beispiele

Rezension

Die guten alten Zeiten sind auch im Recruiting endgĂŒltig vorbei. Eine Anzeige zu schalten und dann aus dem Berg von Bewerbungen die Rosinen herauszupicken, funktioniert schon lange nicht mehr. Aber auch die vermeintlich modernen LösungsansĂ€tze wie Employer-Branding, Social Media oder Active Sourcing verlieren ihre Wirksamkeit. Weil viele das Gleiche tun, gehen die Alleinstellungsmerkmale verloren; wenn alle Unternehmen auf Work-Life-Balance setzen, wird dieser vermeintliche Pluspunkt zum Standard. Der Bewerber nimmt ihn als SelbstverstĂ€ndlichkeit wahr, die fĂŒr seine Entscheidung keine Rolle mehr spielt. Das hier vorgestellte Candidate-Profiling erweitert das Bewerberprofil auf den ganzen Menschen. Die Perspektive wechselt von der Arbeits- auf die Lebenswelt. Wie ein Detektiv denkt sich der Candidate-Profiler in die gewĂŒnschte Zielgruppe hinein, um alternative LösungsansĂ€tze fĂŒr den Erstkontakt und eine gewinnende Ansprache zu finden. Die Autoren begrĂŒnden ihre Methode ausfĂŒhrlich, schildern den konkreten Ablauf allerdings nur recht oberflĂ€chlich. Die HĂ€lfte des Buches fĂŒllen konkrete Beispiele fĂŒr die Personalsuche besonders gefragter FachkrĂ€fte. getAbstract empfiehlt dieses Buch Personalern und Headhuntern.

Zusammenfassung

Personalsuche heute

Personalverantwortliche kennen das Problem: Es fehlen qualifizierte ArbeitskrĂ€fte, der demografische Faktor entfaltet seine Wirkung und die Standardinstrumente des Recruitings funktionieren immer weniger. Große Hoffnung wurde in Social-Media-Recruiting gesetzt: Als willkommener Ersatz fĂŒr teure Printanzeigen war es modern und zeitgemĂ€ĂŸ, die Kandidaten in den einschlĂ€gigen Netzwerken anzusprechen. Aber inzwischen funktioniert auch das nicht mehr. Die steigende Zahl dieser Kontaktversuche fĂŒhrt dazu, dass sie frĂŒher oder spĂ€ter nicht mehr gelesen, sondern einfach ignoriert werden. 

Employer-Branding soll die AttraktivitĂ€t des Arbeitgebers herausstellen. Oft fehlt dort aber die Substanz hinter der Kommunikation; die Botschaften sind austauschbar und helfen den Kandidaten kaum dabei, zu differenzieren. Preisverleihungen fĂŒr ArbeitgeberattraktivitĂ€t sind im lokalen Mittelstand angekommen. Employer-Branding ist kein Allheilmittel, sondern vielmehr ein Konzept mit ĂŒberschaubarer Wirksamkeit.

Employer Reputation hingegen funktioniert besser: Denn die Reputation, der gute Ruf als Arbeitgeber...

Über die Autoren

Bernhard Schelenz leitet eine Agentur fĂŒr Arbeitgeberkommunikation. Oliver Gerrits ist Leiter Marketing und Kommunikation in einem deutschen Industrieunternehmen. 


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